Wir sind ein offenes Treffen, das sich dem Kampf für eine klimagerechte Welt verschrieben hat. Mit vielfältigen Aktionsformen wollen wir dem umweltzerstörerischen Kapital und politischer Augenwischerei entgegentreten. Wir sind davon überzeugt, das eine wirkliche Veränderung nur erreicht werden kann, wenn sie aktiv von unten gestaltet wird.
Aktuell treffen wir uns jeden 4. Dienstag im Monat zu gemeinsamer Diskussion, Austausch und Planung. Mit der Klimakneipe, die jeden 2. Samstag im Monat stattfindet wollen wir der Karlsruher Klimabewegung einen Raum zu gemeinsamem Austausch bieten .
Mehr dazu auf: Aktiv werden + Kontakt

Klimagerecht

Die Industrienationen sind als Hauptprofiteure des Kapitalismus auch die Hauptverursacher der Klimakrise. Jedoch kommen die heftigsten und frühesten Auswirkungen der Klimakrise auf den globalen Süden zu. Wir sehen uns und den gesamten globalen Norden in der Verantwortung schnelle und umfassende Maßnahmen zum Verhindern der Klimakatastrophe zu ergreifen. Die Ausgebeuteten von Südamerika, Asien, den pazifischer Inseln und Afrika sind schon heute stark von der Klimakrise betroffen. Nach jahrzehntelanger imperialistischer Ausbeutung durch die CO2 produzierenden Industrienationen stellt sich für sie oft bereits die Überlebensfrage. Wir sind solidarisch mit allen Bewegungen auf der Welt die sich der Zerstörung ihrer und unserer Lebensgrundlagen entgegenstellen. Ihre Kämpfe werden wir direkt zu den aus Deutschland agierenden Verursacher:innen tragen.

Solidarisch

Klimagerechtigkeit bedeutet für uns auch, dass alle Menschen tatsächlich gut und klimaverträglich Leben können. Wir stehen deshalb im Besonderen auch solidarisch an der Seite der Beschäftigten z.B. in der Auto- und Kohleindustrie. Sie stehen nicht jeden Morgen auf, um die Welt noch ein weiteres Stück zu zerstören, sondern um sich Miete und Essen leisten zu können und werden wie die Umwelt von Konzernen rücksichtslos ausgebeutet und anschließend fallen gelassen. Hätten Sie die Wahl würden die sich meisten Beschäftigten lieber für sinnvolle und umweltverträgliche Arbeit entscheiden.
Sie sind (zukünftige) Verbündete im Kampf für eine klimagerechte Welt, da auch sie an einem guten Leben auf einem lebenswerten Planeten interessiert sind und nicht am Erhalt der Zerstörung.

Antikapitalistisch

Der Kapitalismus mit seinem Wachstumszwang ist eine der Hauptursachen der Klimakatastrophe. Innerhalb dieses Systems ist, auch wenn Politiker:innen und Kapitalist:innen es gerne anders behaupten, kein effektiver Klimaschutz möglich. Zu verlockend ist die Aussicht auf kurzfristige Profite für einige Wenige. Firmen und Kapitalist:innen die nicht jede Gelegenheit zur weiteren Umweltzerstörung im Namen des Profits wahrnehmen, würden von Konkurrent:innen die genau das tun verdrängt oder übernommen werden. Keine Wahl und keine „wirtschaftlichen Anreize“ können das ändern. Das haben die letzten Jahrzehnte deutlich gezeigt. Auch individuelle Maßnahmen wie der Verzicht auf Fleisch sind, auch wenn wir diese selbstverständlich begrüßen, bei weitem nicht ausreichend um die Klimakatastrophe abzuwenden.
Die zentralen Probleme sehen wir nicht alleine im Konsum, sondern in der Produktion.
Für uns ist klar: Es gibt keinen grünen Kapitalismus!

Der Staat steht hierbei nicht auf Seiten der Bevölkerung und kümmert sich auch nicht um einen intakten Planeten. Stattdessen er trägt vor allem Sorge dafür, dass Konzerne ihre Eigentumsverhältnisse wahren und ihre Profite maximieren können. Was wir brauchen ist eine Abkehr vom Kapitalismus zu einem System in dem Entscheidungen von allen und für alle getroffen werden. Und in dem weder Menschen noch die Erde ausgebeutet werden.

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