Aktionstag gegen Autobahnen 5. Juni

Genau hier konnten wir mit den von uns ausgelegten und verteilten Flyern des klassenkämpferischen SMASH IAA Bündnisses anknüpfen. Denn die kommende Internationale Automobilausstellung (kurz IAA) als Galionsfigur der Autoindustrie, steht wie wenig Anderes für den zerstörerischen und rückständigen Autokapitalismus, der seine Arbeiter:innen immer weiter dazu zwingt ihre Arbeitskraft auf Kosten der eigenen Zukunft zu verkaufen, um sie dann rücksichtslos bei einem Umstieg auf E-Mobilität auf die Straße zu setzen. Daher ist es zentral, das wir uns als Klimagerechtigkeitsbewegung nicht gegen die Arbeiter:innen ausspielen lassen, sondern mit ihnen für sichere und attraktive Arbeitsplätze in einer ökologischen Mobilitätsindustrie.

In Karlsruhe lud das Klimakollektiv Karlsruhe zum bundesweiten Aktionstag gegen Autobahnen am 05.06. zu einer Kundgebung ein. Auch wir sind dieser Einladung gefolgt, um gegen den weiteren Ausbau von Autobahnen auf die Straße die gehen. Die Kundgebung wurde vor der Zweigstelle der Autobahn GmbH ausgetragen, bei welcher ein Akteure in den Blick genommen wurde, welcher sinnbildlich für bürokratische Verkrustung und das mangelnden Handlungsinteresse unsere Politik und Kapitalinteresse steht.

In mehreren Redebeiträgen wurde bissige Kritik an der kapitalistischen Logik, die hinter eben jener Institution steckt geübt. Das der Drang nach weiteren Profiten dafür verantwortlich ist, das Menschen mit einem martialischen Polizei Aufgebot aus schützenswerten Wäldern wie dem Dannenröder Forst geprügelt wurden, rückständige Mobilitätskonzepte weiter am Laufen gehalten werden und der kritischen Mehrheit der Bevölkerung, zur Befriedung einige ökologische Brotkrumen hingeworfen wird. Mehrfach wurde richtigerweise hervorgehoben, das der Protest sich nicht gegen die Arbeiter:innen, sondern deren Arbeitgeber richtet – man vielmehr solidarisch mit den Beschäftigten ist.

Gleichzeitig will sich die IAA als „Grün“ und nachhaltig verkaufen. Nichts weiter als ein riesiges Greenwashing-Event, wenn man nur ein wenig hinter die Kulissen Messe schaut. Zelebriert um noch ein paar Jahre mehr Profit auf Kosten unser aller Zukunft zu machen.

Dagegen müssen wir aktiv werden!

gibt mehr als genug Gründe, um diese Propaganda-Show kommenden September nicht unbeantwortet zu lassen. Daher fahren mobilisieren wir auch hier in Karlsruhe und rufen auf gemeinsam nach München zu fahren, um eine antikapitalistische und klassenkämpferische Antwort auf die IAA zu finden.

Durch starke Proteste auf der Straße wechselte die Messe bereits von Frankfurt nach München. Zeigen wir ihr jetzt, das es sich nirgendwo mehr für den Autokapitalismus schaulaufen lässt.

Gegenmacht aufbauen, statt Autobahnen ausbauen.

Für eine klassenkämpferische Klimagerechtigkeitsbewegung!

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