Solidarität mit den Streikenden der GDL – Klimakampf heißt Klassenkampf!

Letzte Woche wurde die Deutsche Bahn bestreikt.

Für uns als klassenkämpferische Klimaaktivist:innen ist klar, dass wir einen gut ausgebauten öffentlichen Personenverkehr brauchen, wenn wir Alternativen zum klimaschädlichen Individualverkehr schaffen sollen.

Um die Klimakatastrophe aufzuhalten brauchen wir eine Verkehrswende, die dem Auto endlich den Rücken zukehren kann. Daher haben wir uns solidarisch mit den Streikenden zeigen, denn nur zusammen können wir für eine bessere Welt kämpfen. Denn egal, ob wir in der Schule, auf der Straße oder im Betrieb streiken, ob für Klimagerechtigkeit, eine Welt jenseits des Kapitalismus oder bessere Arbeitsbedingungen wir stehen alle gemeinsam auf einer Seite. Daher haben wir uns durch ein Transparent mit den Kämpfen und Forderungen der Beschäftigten für bessere Arbeitsbedingungen solidarisiert.

Außerdem haben wir an Bahnhöfen Hinweisschilder aufgehängt, die erklären warum es gut und richtig ist zu streiken – vor allem da Medien oder bürgerliche Parteien die Schuld von Zugausfällen auf die streikenden Eisenbahnfahrer:innen schieben, obwohl die „Angebote“ der Arbeitgeber:innenseite unterirdisch sind, während Aktionär:innen weiterhin Geld in die Tasche geschoben wird.

Auf der einen Seite müssen gehen gegen Autokonzerne auf die Straße gehen und den motorisierten Individualverkehr bekämpfen, aber dafür brauchen wir klimagerechte und solidarische Alternativen.

Daher brauchen wir ein gut ausgebautes und ökologisches öffentliches Verkehrswesen, das gute Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigen bietet und günstig von allen genutzt werden kann. Das werden wir nur bekommen, wenn wir die Verkehrsbetriebe zurück in die öffentliche Hand überführen, also vergesellschaften, und nicht mehr durch den Markt regulieren lassen.

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