Unser Wahl: Kampf dem Kapital! Klimagerechtigkeit von unten bauen!

Die letzten Monate und auch das kommende Wochenende wird von der Bundestagswahl dominiert. Diese Wahl wird von vielen Klimaaktivist:innen als letzte große Chance zur Veränderung gesehen und als „Klimawahl“ bezeichnet.
Doch egal wer am 26. September die Wahl gewinnen wird, die große Verliererin ist jetzt schon das Klima. Es ist schlussendlich egal, wer in der Regierung sitzt. Letztendlich werden die Entscheidungen immer von Kapitalist:innen beeinflusst und gesteuert. Denn sie besitzen die wirtschaftliche Macht und damit auch den größten politischen Einfluss. Denn Entscheidungen werden im Kapitalismus immer auf die Steigerung des Profits ausgelegt und werden nicht nach Bedürfnissen von Mensch oder Natur ausgerichtet.
Daher werden wir eine wirkliche Veränderung der Verhältnisse nicht durch das Setzen eines Kreuzes erreichen, sondern nur indem wir eine klimagerechte Welt von unten gemeinsam gegen das kapitalistische System erkämpfen.

Aber dafür müssen wir Druck auf der Straße aufbauen. Und es ist so nötig wie nie zuvor, denn noch immer wird von Regierung und Konzernen nichts unternommen, was den Klimawandel ansatzweise stoppen könnte.

Daher beteiligt euch am 24. September um 15 Uhr bei der Fridays for Future Demo – denn FfF ruft zum nächsten globalen Klimastreik auf. Kommt zum roten Hochtranspi und lasst uns zusammen mit einen antikapitalistischen Ausdruck für eine klimagerechte und solidarische Zukunft demonstrieren.

Am Wahlsonntag um 18 Uhr eine Kundgebung am Friedrichsplatz statt. Mit diese Kundgebung soll die Wahlen nicht unkommentiert lassen, denn egal was uns die verschiedenen Parteienvertreter:innen versprechen, an unseren Problemen wird sich nichts verändern. Eine bessere Zukunft müssen wir uns selbst erkämpfen – ganz nach unserem Motto: Unsere Wahl: Kampf dem Kapital! Klimagerechtigkeit von unten erkämpfen!

Des weiteren wurden uns Bilder zugespielt, die wir euch hier nicht vorenthalten wollen: Bei den meisten Parteien ist klar, dass Konzerninteressen im Fokus stehen und die Klimakatastrophe mit ihrer Politik nicht ansatzweise aufgehalten werden kann. Aber die Grünen machen den Anschein, dass unser kapitalistisches System reformierbar sei und grundlegend nachhaltig gestaltet werden kann – aber mehr als kosmetische Veränderungen haben die Grünen nicht zu bieten.

Doch auch ein grünen Kapitalismus ist ein System in dem schneller Profit und neue Absatzmärkte die Produktion leitet – und solange mit dem Prinzip des maximalen Gewinns produziert wird, leidet die Umwelt automatisch.

Unsere Wahl zur Klimagerechtigkeit führt nur über eine Kampfansage gegen Konzerne und Eigentümer:innenfamilien, die aus Profitinteresse entscheiden, was produziert wird und nicht was wir wirklich brauchen. Und gegen den Staat und die Politiker:innen, die mit aller Kraft die Macht dieser Klassenfeinde versuchen zu sichern.

Wir müssen unsere Zukunft also selbst in die Hand!

Lasst uns gemeinsam kämpfen gegen den Kapitalismus, gegen die Zerstörung unserer Umwelt und Lebensgrundlagen und für die Enteignung von Banken und Konzernen.

Für eine klassenkämpferische Klimabewegung!

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