Kundgebung am Wahlsonntag: Wahlen gehen vorbei – die Probleme werden bleiben!

Im Folgenden spiegeln wir den Bericht der Kundgebung am Wahlsonntag:

Außerdem haben wir als Bündnis smash IAA klar gemacht, dass es keinen grünen Kapitalimus gibt und ein Kreuz uns nicht näher auf eine klimagerechte Welt zu steuern:

Denn das, was am ehesten rauskommt, wird ein weiterer Veggi Tag, eventuell ein Plastikbecherverbot oder eine CO2 Steuer, die vor allem die Benzin- und Strom-Preise erhöht – was natürlich wieder uns, die Lohnabhängigen trifft und Konzernen nicht wirklich weh tut.

Gerade Parteien, die uns das Märchen vom grünen Kapitalismus erzählen, spielt es in die Karten, dass immer noch viele denken: „Durch das Regulieren meines eigenen Konsums und nachhaltiges Einkaufen kann ich die Welt retten. Denn meine Nachfrage bestimmt das Angebot.“ Diese Analyse setzt bei den Konsument:innen an und lässt das eigentliche Problem, nämlich die Produktion komplett außen vor. Sie malt ein Bild vom Kassenzettel als kleinem täglichen Stimmzettel.

Doch wenn Nachfrage und Angebot wirklich den Markt lenken würden und ich als Konsumentin wirklich etwas bewirken könnte, dann hätten wir hier in Karlsruhe bezahlbaren Wohnraum und kostenfreien ÖPNV.

Aber was das Angebot wirklich lenkt, sind Profitinteressen. Daher liegt das Problem im Kapitalismus, welcher von Profitmaximierung und neuen Absatzmärkten lebt – und zwar auf Basis der Ausbeutung von Mensch und Natur.

Solange mit dem Prinzip des maximalen Gewinns produziert wird, leidet die Umwelt automatisch. Daher brauchen wir eine andere Art des Wirtschaftens. Es darf nicht weiter nach Profitinteressen produziert werden und nicht einzelne wenige Eigentümer:innen dürfen bestimmen, was produziert wird. Wir müssen demokratisch darüber entscheiden und bestimmen, was wir brauchen und aufgrund dieser Basis entscheiden was und wie produziert wird.

Und die Beschäftigten sind hierbei unsere Verbündeten – denn, wenn es uns bewusst wird, sitzen wir Arbeiter:innen an mächtigen Hebeln.

Daher kann unsere Wahl zur Klimagerechtigkeit nur die des Klassenkampfes sein und unser Ziel, Seite an Seite mit Beschäftigten für eine klimagerechte Gesellschaft einzutreten, zu kämpfen und zu streiken.

Unsere Wahl zur Klimagerechtigkeit führt nur über eine Kampfansage gegen Konzerne und Eigentümer:innenfamilien, gegen den Staat und die Politiker:innen, die mit aller Kraft die Macht dieser versuchen zu sichern.

Wir müssen unsere Zukunft also selbst in die Hand nehmen!

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