Lasst uns gemeinsam Lützerath verteidigen!

Dass wir die Klimakrise eindämmen müssen, ist allen klar.

Aber lasst uns dafür einen Blick nach NRW in den Braunkohletagebau Garzweiler II werfen:

Um das 1,5 Grad Ziel noch erreichen zu können, dürfte RWE „nur“ noch 200 Millionen Tonnen aus dem Braunkohletagebau abbaggern. Allerdings möchte RWE bis 2038, dem Jahr angepeilten Kohleausstiegs, mit 780 Millionen Tonnen aber noch mehr als das Dreifache aus dem Boden holen – und dafür soll nun Lützerath weichen. Hierfür will RWE den letzten Landwirt, der noch nicht umgesiedelt wurde, zwangsenteignen.
Seit einem Monat hat die Rodungssaison begonnen und ab dem 1. November ist die Enteignung des letzten Landwirts rechtskräftig.
Daher wird die nächsten Wochen überregional nach Lützerath mobilisiert. Nur durch breite Unterstützung vor Ort wie auch hier, kann dieser Kampf gegen die Zwangsenteignung und für eine bessere Gesellschaft im Einklang mit unserem Planeten geführt werden.

Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der kein Profitinteresse einzelner Konzerne Dörfer zerstören, Landwirte enteignen und Wälder roden kann. Wir müssen Konzernen wie RWE die Macht nehmen, damit nach den Interessen von Mensch und Natur gewirtschaftet und produziert werden kann. Dazu müssen Konzerne wie RWE enteignet werden und nicht Bewohner:innen und Landwirt:innen in den Kohlerevieren!

Aber auch hier vor Ort wollen wir Protestaktionen durchführen, um auf Lützerath aufmerksam zu machen und den Druck zu erhöhen.

Wir treffen uns am nächsten Samstag auf dem Friedrichsplatz, als Zeichen der Solidarität und um aufzuzeigen, dass wir nicht alles mit uns machen lassen. Kommt zwischen 13:00 und 16:00 Uhr vorbei und lasst uns anfangen unsere Zukunft selbst in die Hand zu nehmen!

Ihr habt Lust die Soli-Aktion mitzugestalten?

Dann kommt am Dienstag den 26. Oktober ins Barrio137 (Luisenstraße 31). Wir treffen uns um 19:00 Uhr und bereiten die Aktion zusammen vor.

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