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Den Klimakillern und ihren Verursachern auf der Spur 12.11.22

Im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungsreihe mit verschiedenen Klimagruppen in Karlsruhe hatten wir am vergangenen Wochenende gleich zwei Veranstaltungen, bei denen wir einen genaueren Blick auf Klimakrise und ihre Verursacher werfen konnten.

Nachmittags luden wir zu einer Stadtführung, unter dem Motto: „Den Klimakillern auf die Spur“ ein. Gemeinsam spazierten wir die Kaiserstraße entlang und nahmen Unternehmen, Konzerne und die Stadt unter die Lupe. Fragen wie etwa: „Wo wird die Energiewende verschleppt, wo wird aktiv dagegen bearbeitet und wer profitiert von der Umweltzerstörung“, wurde nachgegangen und bei den jeweiligen Akteur:innen über unsere Anwesenheit hinaus nach außen deutlich gemacht, für was diese stehen.

Vor dem Karlsruher Rathaus wurde darauf verwiesen, wie die Stadt durch falsche Priorisierung und mangelnden Willen den Klimanotstand nicht ansatzweise Ernst genug nimmt. Während das für den Klimaschutz viel zu gering bereit gestellte Geld nicht mal voll ausgegeben wird, wird weiterhin an klimaschädlichen, den Individualverkehr fördernden Projekten wie der zweiten Rheinbrücke, oder der Hagsfelder Südumfahrung festgehalten. Statt ausreichend Fachkräfte einzustellen, werden für diese Projekte weiterhin hunderte Millionen Euro eingeplant. Diese Verschleppungen kreideten wir auf den Stufen des Rathauses an.

Vor der Deutschen Bank konnten wir deren Greenwashing-Machenschaften enttarnen und veranschaulichen, mit welchen Mitteln sie trotz angeblicher Distanzierung von fossiler Energiegewinnung genau diese eben doch weiter fördern. Denn unterstützt wird, was Profite bringt. Wie etwa die massive Unterstützung des Energiekonzerns RWE, einem der größten CO2 Emittenten Europas. So fassen es die abschließenden Worte vor der Filiale sehr gut zusammen: „In Wahrheit sind das einzig grüne an der deutschen Bank die Scheine, an denen zu alledem auch noch Blut klebt.“ Weshalb eben jene Geldscheine die Filiale im Nachgang schmückten.

Während die Karlsruher Stadtwerke nach außen als grünes Unternehmen auftreten sind ihre Leistungen, die sie auch noch stolz präsentieren, äußerst übersichtlich. Der Anteil der erneuerbaren Energien ist bei lediglich 42,8% und das auch nur, weil 18,3% aus „grüner“ Atomenergie dazu kommen. Aktuell schaffen sie es nicht einmal, die 1,5 Millionen € pro Jahr für Erneuerbare auszugeben, zu denen sie verpflichtet sind. Ihre weiteren „großen Leistungen“ sind zehn gepflanzte Bäume und das umstellen auf Glas- und Metallflaschen für die Mitarbeitenden. Wurde der Preis für Karlsruher Trinkwasser früher Kosten deckend berechnet, lassen es sich die Stadtwerke mittlerweile nicht mehr nehmen, ordentliche Profite mit unserem Grundbedürfnis zu machen. Um den Stadtwerken in Sachen Transparenz zu helfen wurden an ihrer Filiale in der Innenstadt ehrliche Werbeplakate angebracht.

Den Modekonzern Primark besuchten wir beispielhaft für die internationale Fast Fashion Industrie. Konzerne, die dafür stehen, malen ein sehr deutliches Bild wie das kapitalistische System funktioniert. Durch das ständige Generieren neuer Modetrends schaffen sie eine immer größere Nachfrage nach Produkten, die ihre Konsument:innen gar nicht benötigen. Um dies zu realisieren setzen die Konzerne auf Überausbeutung von Planeten und Textilarbeiter:innen. Eine Art zu produzieren, die den Konzernen dringend genommen werden muss. Welche Folgen die Modeindustrie für Klima und Arbeiter:innen hat, war über unseren Besuch hinaus durch ein Schaubild ersichtlich.

Die Autobahn GmbH, vor der wir im Anschluss standen, kann seit Beginn ihrer Existenz auf eine konstante Historie offener und versteckter Korruption verweisen. Ihrem Ziel Autobahnen effizienter, besser und zentraler zu gestalten kommt sie kaum nach. Statt Ausbesserung maroder Infrastruktur, setzt sie auf den Ausbau weiterer Autobahnen. Gründe dafür sind, wie z.B. beim Ausbau der A49 und der damit einhergehenden, brutalen Räumung des Danni, vor allem die Interessen von Konzernen. Um diesen Machenschaften ein Ende zu setzen, wurde ihr Büro von uns satirisch zum Abriss frei gegeben. Stattdessen soll dort als Ausgleich ein ökologischer Lebensraum entstehen.

Den Abschluss der Stadtführung bildete die Untersuchung des Energiekonzerns EnBW. Hier konnten wir aufdecken, dass das „grüne“ Image auch hier mehr Schein als Sein ist. Aktuell investieren sie in 20 Jahre dauernde LNG-Verträge mit den USA, bei dem angeblichen Ziel von 0% CO2 Emissionen bis 2035. Das Steinkohlekraftwerk RDK7 im Rheinhafen, das eigentlich dieses Jahr vom Netz gehen sollte, konnte mit Begründung des Ukrainekriegs in Betrieb bleiben und hat aktuell die Möglichkeit für 16 weitere Jahre Profite auf Kosten des Klimas zu machen. Wie viele andere Energiekonzerne, profitiert auch die EnBW von der Merit-Order und hat damit faktisch keinerlei Interesse, dass Strom zukünftig nur aus erneuerbaren Energien gedeckt werden kann.

Wenn wir die Verflechtungen von Staat bzw. Stadt und Konzernen beleuchten, kommen wir zum Schluss,dass wir uns nicht auf sie verlassen können. Wenn wir Klimaschutz erreichen wollen, dann müssen wir Druck aufbauen und es selbst in die Hand nehmen. Tun wir dies nicht, wird sich effektiver Klimaschutz immer Wachstum und Profitgewinnung unterordnen müssen. Daher hilft die alleinige Kritik an den bestehenden Missständen nur bedingt. Für die nötige Veränderung müssen wir als Klimaaktivist:innen, als lohnabhängige Klasse aktiv werden. Wir müssen mit unserer Kritik in den öffentlichen Raum, Menschen für den Kampf ums Klima motivieren und Druck aus der Gesellschaft heraus aufbauen.

Unsere Klimakneipe schloss an unsere Stadtführung, mit einem Vortrag zu Energiekrise und Sabotage der Energiewende an. Dabei wurde die aktuelle Energiekrise eingeordnet und gingen Gründen für deren Entstehung nach. Es wurde aufgedeckt warum wir immer noch von fossilen Energieträgern abhängig sind. Wir begaben uns ins Geflecht der Saboteure der Energiewende und brachten ihre Machenschaften und Desinformationskampagnen ans Licht.

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Solidarität mit der Letzten Generation!

Aktuell sitzen mehrere Klimaaktivist:innen in der JVA-Stadelheim in München ohne Urteil eine 30-tägige Haft wegen einer Autobahnblockade ab. Diese Präventivhaft ist möglich durch die Ausweitung des PAG und vorgeblich zur Terrorismusabwehr vorgesehen. Zusätzlich zur völlig absurde Repression findet eine fast beispiellose Hetzkampagne von diversen Parteien und Medien statt. In der extrem aufgeladenen Debatte über die Aktionsformen gehen die eigentlichen Anliegen der Aktivisti:innen unter. Das ist durchaus gewollt – statt sich mit dem Kampf für eine klimagerechte Welt auseinanderzusetzen, können Bild, CSU und Co. sich bequem über die Autobahnblockaden empören. Die Aktionsformen der letzten Generation sind diskussionswürdig und reine Forderungen an die Herrschenden niemals ausreichend um unsere Ziele zu erreichen. Dennoch geht unsere unbedingte Solidarität an die Aktivist:innen der Letzten Generation und alle von Repression getroffenen (Klima-)Aktivist:innen. Denn nicht nur in München, sondern auch in anderen Bundesländern schlägt der Staat entschlossen gegen eine starke Klimabewegung zurück. Das „Lex Hambi“ und das neue Polizeiaufgabengesetz in NRW von 2021 sind nur zwei Beispiele dafür.

Das Soli-Foto ist im Rahmen der End Fossil-Besetzung des Audimax am KIT entstanden.

Wir lassen uns weder spalten noch delegitimieren!

Klimaschutz ist kein Verbrechen, sondern notwendig!

Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Offenes Treffen Di, 22.11. 19 Uhr

Liebe Aktivist:innen, liebe Freund:innen, liebe Genoss:innen,

nächsten Dienstag, den 22.11. um 19 Uhr, findet unser nächstes offenes Treffen statt – wie üblich im Barrio137 in der Luisenstraße 31.

Es gibt einiges vor- und nachzubereiten, zum Beispiel unsere Beteiligung an der „Herbst-Mobilisierung“ Veranstaltungsreihe am 12.11.

Kommt vorbei und bringt euch sehr gerne ein!

Atomkraftwerke? RUNTERFAHREN! Info-Veranstaltung am 11.11.22 um 19 Uhr im Barrio

Liebe Anti-Atom und Klimaaktivist*innen,

am Fr. 11.11.22 findet im Barrio um 19 Uhr eine Infoveranstaltung zur Kampagen „RUNTERFAHREN“ statt. Ein Aktivist der Kampagen wird anwesend sein und das Projekt vorstellen.

Kommt und informiert euch. Werdet Teil der Kampagen gegen Laufzeitverlängerung und für den Atomausstieg.

Nachfolgend der Aufrug zur Kampagen „RUNTERFAHREN“:

Wir werden Ende November das Atomkraftwerk Neckarwestheim blockieren, um damit ein deutliches Zeichen gegen den Weiterbetrieb und potenzielle Laufzeitverlängerungen zu setzen.
Seid ihr dabei?

Mit dem Atomausstieg wurde nach dem Super-GAU von Fukushima im harten Ringen ein parteipolitischer Minimalkonsens erzielt, den die breite Anti-AKW-Bewegung nur zähneknirschend hingenommen hat. Nun soll dieser lange hinausgezögerte „Ausstieg“ im letzten Moment zurückgenommen werden, indem ausgerechnet der Riss-Reaktor Neckarwestheim, der Leck-Reaktor Isar II und das AKW Emsland nicht wie geplant am 31.12.2022 vom Netz gehen. Die Alterungsschäden dieser seit Jahren minimal sicherheitsüberprüften Anlagen nehmen täglich zu und mit ihnen die Gefahr für einen schweren Störfall. Wir sind nicht bereit, dieses Risiko länger zu tragen und stellen uns entschieden quer!

Was? Warnblockade für einige Stunden
Wann? 25.-27. November 2022
Wo? Atomkraftwerk Neckarwestheim
Wer? Wir sind eine bunte Gruppe von Menschen, die sich in der Kampagne „RUNTERFAHREN“ zusammengefunden haben. Viele von uns kommen aus früheren Organisationsstrukturen von X-tausendmal quer gegen Castor-Transporte ins Wendland, einige sind seit Jahrzehnten in lokalen Anti-Atom-Initiativen engagiert. Andere bringen frischen Wind mit ihren Erfahrungen aus der Klimagerechtigkeitsbewegung sowie queerfeministischen und antimilitaristischen Kontexten mit. Und euch hätten wir sehr gerne dabei!

Weitere Infos findet ihr auf dem Flyer im Anhang und auf unserer Website www.runterfahren.org

Was ihr jetzt tun könnt:

  • Wenn ihr weiter informiert werden wollt, tragt euch auf jeden Fall in unseren Infoverteiler ein: https://runterfahren.org/aktion/ (rechts an der Seite)
  • Kommt alleine oder mit eurer Gruppe zu unserer Aktion am letzten Novemberwochenende. Konkretere Infos dazu gibt es in den nächsten Wochen über den Infoverteiler und unsere Website.
  • Mobilisiert in euren Kreisen für die Aktion. Dafür könnt ihr z.B. den Flyer nutzen oder das Sharepic (siehe Anhang) über Social Media mit dem Hashtag #Runterfahren verbreiten.

Bei Fragen meldet euch gerne unter kontakt@runterfahren.org

Lasst uns gemeinsam auf der Straße den Atomausstieg erkämpfen!

Herzliche Grüße
Menschen der Kampagne RUNTERFAHREN

Stadtführung und Klimakneipe 12.11.

Am Samstag, den 12.11., haben wir gleich zwei interessante Veranstaltungen für euch:

Los geht es um 16:00 Uhr auf dem Marktplatz, dort startet unsere Stadtführung mit dem Titel „Den Klimakillern auf der Spur“. Wir wollen einigen Klimakillern in Karlsruhe einen Besuch abstatten und ihre Machenschaften unter die Lupe nehmen. Dabei geht es um Akteure die von klimaschädlichem Wirtschaften profitieren, die Klimakrise anheizen oder Greenwashing betrieben.
Die Stadtführung wird ca. 2 Stunden gehen. Anschließend wollen wir uns zusammen auf den Weg ins Barrio137 machen um nahtlos in die Klimakneipe überzugehen.

Bei der Klimakneipe gibt es einen Vortrag zu den Themen „Energiekrise und verschleppte Energiewende“.
Wir betrachten warum der Kapitalismus allgemein Krisen produziert und wie die Energiewende konkret sabotiert wird.
Natürlich könnt ihr euch wieder auf leckeres Essen und Soli-Getränke freuen!
Die Kneipe ist ab 18:00 Uhr geöffnet, der Vortrag startet gegen 19:00 Uhr

Die Termine sind Teil einer Veranstaltungsreihe die wir zusammen mit anderen Gruppen aus der Klimabewegung in Karlsruhe anbieten.

Lützeraths Räumung zum desaster machen!

Im Rahmen der dezentralen Aktionstage zur Verteidigung von Lützerath haben wir uns, zusammen mit anderen Klimatreffen, mit dem Motto „den Grünen ein X durch die Rechnung – Lützeraths Räumung zum Desaster machen“ beteiligt. Klar, alle Parteien haben Garzweiler und damit die Zerstörung Lützeraths mitgetragen. Allerdings verkaufen sich die Grünen im speziellen als Vorreiter für den Klimaschutz, beschließen aber auf ihrem Bundesparteitag, dass Lützerath abgebaggert werden soll. Das ist leider nichts neues, auch die Zerstörung des Dannenröder Forstes haben die Grünen ohne Notwendigkeit mitgetragen. Das zeigt uns wieder einmal, dass wir uns auf Staat und Konzerne nicht verlassen können. Deshalb heißt es: An Tag X auf die Straße und nach Lützerath und die Räumung Lützeraths für RWE und den Staat zum Desaster machen.

Nicht auf diesen Staat vertrauen – Klimaschutz von unten bauen!

Veranstaltungsreihe: Aktiv werden in Karlsruhe

Zusammen mit anderen Gruppen aus der Klimabewegung in Karlsruhe bieten wir im November und Dezember eine Veranstaltungsreihe an.
Wir wollen besonders Menschen die bisher noch nicht aktiv waren einen Einblick geben wo es möglich ist aktiv zu werden. Aber auch wenn ihr bereits aktiv seid könnt ihr euch natürlich auf spannende Veranstaltungen freuen. Am Ende des Beitrags findet ihr Infos zu allen Veranstaltungen.

Wir beteiligen uns am 12.11 um 19:00 Uhr im Rahmen unserer Klimakneipe mit einem Vortrag zum Thema „Energiekrise und verschleppte Energiewende“, wie üblich im Barrio137 in der Luisenstraße 31. Die Kneipe ist ab 18 Uhr geöffnet, leckeres Essen und Soligetränke wird es natürlich auch wieder geben.

Zusätzlich veranstalten wir am selben Tag eine Stadtführung mit dem Titel: „Den Klimakillern auf der Spur. Dabei wollen wir einigen Klimakillern in Karlsruhe einen Besuch abstatten und ihre Machenschaften unter die Lupe nehmen.
Los geht es um 16:00 Uhr auf dem Marktplatz. Die Stadtführung wird ca. 2 Stunden gehen. Anschließend wollen wir zusammen ins Barrio, etwas essen und uns einen interessanten Vortrag anschauen.

Kommt gerne vorbei und bringt eure Freund:innen mit, wir freuen uns auf euch!

Wer?Was?Wann?Wo?
Antikapitalistisches Klimatreffen KarlsruheEnergiekrise und verschleppte EnergiewendeSa. 12.11.22 19:00 UhrBarrio137 – Luisenstraße 31
Anti-Atom-Initiative KarlsruheAtompolitik – Laufzeitverlängerungen – Brennstäbe Forschung KIT KAMo. 21.11.22 19:00 UhrJubez-Studio – Kronenplatz 1
XR KarlsruheKrieativ gegen Klimakrise und Artensterben ! Stencil Workshop und InfoabendDo. 24.11.22 18:30 UhrKreativraum – Rintheimer Str. 46
Interventionistische Linke KA & AK Internationalismus
Karlsruhe (AKI)
Auch in Krisenzeiten —
Vorschläge zur sofortigen
Energie-und Mobilitätswende
Mo. 28.11.22 19:00 UhrJubez-Café –
Kronenplatz 1
Feministische
Intervention
Karlsruhe
Feminismus. Streik.
Klimagerechtigkeit.
Mo. 05.12.22 19:00
Roter Stern, Gewerbehof –
Steinstr. 23
Klimakollektiv
Karlsruhe
Klimagerechtigkeit — Was ist
das und wie kommen wir dahin?
Mo. 12.12.22 19:00
Jubez-Café –
Kronenplatz 1

Offenes Treffen Di, 25.10. 19 Uhr

Liebe Aktivist:innen, liebe Freund:innen, liebe Genoss:innen,

nächsten Dienstag, den 25.10. um 19 Uhr, findet unser nächstes offenes Treffen statt – wie üblich im Barrio137 in der Luisenstraße 31.

Da uns ein ereignisreicher Herbst und Winter bevor stehen, sind wieder viele Aktionen vorzubereiten.
Kommt vorbei und bringt euch sehr gerne ein.

Klimakneipe 08.10. -Vortrag: Lützerath

Liebe Aktivist:innen, liebe Freund:innen, liebe Genoss:innen,

am 10.08. findet die nächste Klimakneipe statt, wie üblich im Barrio137 in der Luisenstraße 31.

Ein Angriff auf, das durch den Tagebau Garzweiler 2 bedrohte, Lützerath im Winter wird immer wahrscheinlicher. Deshalb wollen wir nochmal einen Blick nach Lützerath werfen. Natürlich mit den Ereignissen der letzten Monate und wie es möglicherweise dort weitergeht.

Wir werden werden die Geschichte des Tagebaus, die Rolle von RWE und die Rolle der Regierung betrachten. Ein weiteres Thema wird der Widerstand gegen den Tagebau in der Vergangenheit und Gegenwart.
Abschließend wollen wir einen Blick auf die kommenden Monate werfen.

Ab 18 Uhr ist die Kneipe geöffnet, ab 19 Uhr beginnt wie üblich der Vortrag. Außerdem könnt ihr euch wieder über Soli-Getränke und leckere (vegane) Burger freuen!

Tag X in Lützerath – Demo in Karlsruhe am Tag X 18:00 Uhr!

Gemeinsam mit @klimatreffen_ka, @xr_ka, @fridaysforfuture_ka und @klimakollektiv.karlsruhe werden wir in Karlsruhe am Tag X unsere Wut über die rasant voranschreitende Klimakatastrophe und die dahinterstehende kapitalistische Profitlogik auf die Straße bringen! Am Tag X um 18:00 werden wir mit einer lautstarken Demonstration durch die Karlsruher Innenstadt ziehen. Der Startort wird noch bekanntgegeben.

Lützerath bereitet sich aktuell auf den bevorstehenden Räumungsversuch durch RWE und die Polizei vor. Der Tag X wird ab Beginn der Rodungssaison am 1. Oktober jederzeit erwartet.

Auch in der aktuellen Energieverteilungskrise und in einer Zeit, in welcher der Klimawandel für alle Menschen bereits spürbar ist, können wir uns den Weiterbetrieb der Kohlekraftwerke und den Ausstoß von weiterem klimaschädlichem CO2 nicht leisten.

Deshalb setzen wir mit unserem Protest in Karlsruhe ein Zeichen gegen diese klimafeindliche kapitalistische Politik und kämpfen für ein klimagerechtes Wirtschaftssystem in dem die Bedürfnisse von Mensch und Natur vor den Profitinteressen von Großkonzernen stehen. Wir protestieren in Solidarität mit den von der Räumung betroffenen und den von den Folgen der Klimaerwärmung bereits heute besonders betroffenen Menschen im globalen Süden.

Haltet euch bereit und kommt am Tag X mit uns auf die Straße!